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Silvius Magnago, 1979
Silvius Magnago
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Silvius-Magnago-Akademie

Brennerstraße 7/A
39100 Bozen

Tel. 0039 0471 30 40 48
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Veranstaltungen und Seminare

Der Jahresbeginn 2007 war der Startpunkt für das politische Bildungsprogramm der Silvius Magnago Akademie. Schwerpunkte des ersten Halbjahresprogramms "Jänner bis Juni 2007" waren die Autonomie und die Geschichte Südtirols, ebenso das Thema Ethik und Werte in der Politik. Mit Weiterbildungsveranstaltungen zur Rhetorik, zur Gemeindepolitik und zur Öffentlichkeitsarbeit will die Akademie ein Hilfsmittel für die politische Basisarbeit bieten. Zudem wird es ein Angebot an Vorträgen geben, unter anderem zu den Schwerpunktthemen Jugend und Frauen.

SVP-Mitglieder und Jugendliche unter 25 Jahren bezahlen für die Teilnahme an den Seminaren eine um 20 Prozent reduzierte Gebühr. Aufenthalt und Verpflegung sind nicht inbegriffen. 

Die Teilnahme an den Vorträgen ist hingegen kostenlos.
23.11.2007
"Ohne Frauen ist kein Staat zu machen!"
Luise F. Pusch
Referentin Luise F. Pusch
Professorin für Sprachwissenschaft, Frauenbiografieforscherin und Autorin

Veranstaltungsort Bozen, SVP-Sitz,  Brennerstraße 7/a
Beginn 20.00 Uhr
Luise F. Pusch stellt ihr gleichnamiges Buch, "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen! 100 Politikerinnen", vor, das sie zusammen mit Andrea Schweers herausgegeben hat. 
Sie liest aus dem Vorwort und stellt einige der 100 Politikerinnen vor.
 
Aus dem Vorwort: 

"Politische Aktivität von Frauen nimmt bis in die Gegenwart viele verschiedene Formen an, sie ist meist auch sehr verschieden von der Tätigkeit männlicher Politiker. Demokratisch gewählte Politikerinnen im engeren Sinne, so wie Margaret Thatcher oder Heide Simonis, gibt es erst seit hundert, in nennenswerter Anzahl seit knapp fünfzig Jahren: die politische Arbeit von Frauen bestand Jahrhunderte lang in nichts anderem, als das Recht auf aktive Gestaltung der offiziellen Politik erst einmal zu erkämpfen - und mit allen Mitteln, von der Aufklärung über die Agitation bis zu Hungerstreik und Gewalt gegen Sachen. 

Der Zugang zur (Macht)Politik regelten lang zwei Prinzipien, die bisweilen miteinander in Streit gerieten und dadurch Frauen gewissermaßen ein Schlupfloch gewährten. Die beiden Prinzipien lauten: 

- Politik und Herrschaft sind Männersache
- Die Macht bleibt in der Familie (das dynastische Prinzip)

Wenn eine herrschende Familie keinen männlichen Nachfolger aufzuweisen hatte oder der herrschende Mann wichtige Aufgaben an nächste Vertrauenspersonen delegieren wollte, schlug oft die Stunde der Frauen.

Einführung durch Martha Stocker, SVP-Frauenreferentin.

Organisation: Silvius-Magnago-Akademie in Zusammenarbeit mit der SVP-Frauenbewegung und Heidi Hintner
 
 
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