Man muss sich selbst Schranken setzen, um frei zu sein
Silvius Magnago
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Silvius-Magnago-Akademie

Brennerstraße 7/A
39100 Bozen

Tel. 0039 0471 30 40 00
Fax 0039 0471 97 26 66
E-mail: info@silvius-magnago-akademie.org
Pfad: Veranstaltungen & Seminare

Veranstaltungen und Seminare

Der Jahresbeginn 2007 war der Startpunkt für das politische Bildungsprogramm der Silvius Magnago Akademie. Schwerpunkte des ersten Halbjahresprogramms "Jänner bis Juni 2007" waren die Autonomie und die Geschichte Südtirols, ebenso das Thema Ethik und Werte in der Politik. Mit Weiterbildungsveranstaltungen zur Rhetorik, zur Gemeindepolitik und zur Öffentlichkeitsarbeit will die Akademie ein Hilfsmittel für die politische Basisarbeit bieten. Zudem wird es ein Angebot an Vorträgen geben, unter anderem zu den Schwerpunktthemen Jugend und Frauen.

SVP-Mitglieder bezahlen für die Teilnahme an den Seminaren eine um mindestens 10 Euro reduzierte Gebühr

SVP-Mitglieder unter 30 Jahren (Junge Generation) ist die Teilnahme an Seminaren der Silvius-Magnago-Akademie kostenlos!
 
Aufenthalt und Verpflegung sind nicht inbegriffen.
Die Teilnahme an den Vorträgen ist generell kostenlos.

Im Moment sind keine Termine und Veranstaltungen der Silvius-Magnago-Akademie geplant.
02.10.2009
50 Jahre "Südtirol vor der UNO"
Botschafter Ludwig Steiner
50 Jahre: „Südtirol vor der UNO“

Termin: Freitag, 2. Oktober 2009, 18:00

Referent:
- Botschafter Ludwig Steiner, Staatssekretär im Österreichischen Außenministerium a.D.

Veranstaltungsort: Hotel Laurin, Laurinstraße 4, 39100 Bozen

Eintritt frei
Inhalt:

Das Gedenkjahr 1959 war der Auftakt für ein neues Kapitel der Südtiroler Geschichte. Für Italien war die Südtirolfrage trotz des auf internationaler Ebene abgeschlossenen Gruber-Degasperi-Abkommens nach wie vor eine rein „inneritalienische Angelegenheit“. Deshalb trat die Südtiroler Volkspartei an das Vaterland Österreich mit der Bitte heran, vor der UNO die Selbstbestimmung zu fordern.

Der damalige Außenminister Bruno Kreisky blockte diese Forderung geschickt ab. Allerdings einigte man sich, das Südtirolproblem vor der UNO zu thematisieren. Bruno Kreisky sprach am 21. September 1959 vor der UNO-Vollversammlung und kündigte an, dass die österreichische Regierung bei Scheitern der bilateralen Verhandlungen im Folgejahr die Südtirolfrage auf die Tagesordnung setzen werde. Damit war der Grundstein für die internationale Behandlung des Südtirolkonflikts gesetzt.

Botschafter Ludwig Steiner (Jahrgang 1922) begleitete seit 1945 die Lösung der Südtirolfrage. Zuerst als engster Mitarbeiter von Außenminister Karl Gruber, infolge als Staatssekretär, Nationalratsabgeordneter und Diplomat. Als Zeitzeuge gewährt Botschafter Steiner einen Einblick in die spannenden Geschehnisse auf politischer und diplomatischer Ebene, die zur Internationalisierung der Südtirolfrage und damit zu den Paketverhandlungen führten.
 
 
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